Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein-Hamburg | Erklärung des Hauptvorstandes
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Erklärung des Hauptvorstandes

31 Mai 2017, Geschrieben von Kurt-S. Becker in Aktuelles, Allgemein

Auf der Sitzung des Vorstandes vom 09.05.2017 haben die Vorstandsmitglieder Marion Fritsch
(Kassenwartin) und Reiner Stave (2. Vorsitzender) ihren sofortigen Rücktritt als Vorstände erklärt.
Hintergrund sind Meinungsverschiedenheiten zwischen Marion Fritsch und dem 1. Vorsitzenden
Bernd Stahl. Dieser hat in der Auseinandersetzung Marion Fritsch sein Vertrauen entzogen. In der
Vorstandssitzung konnten die Meinungsverschiedenheiten nicht ausgeräumt werden. In Folge der
Meinungsverschiedenheiten hatte der 1. Vorsitzende Bernd Stahl, die von ihm erteilte
Kontenvollmacht für Marion Fritsch widerrufen. Dieser Widerruf begründet sich nicht auf finanzielle
Unregelmäßigkeiten.

Gemäß unserer Satzung werden die beiden Vorstandspositionen auf der kommenden
Jahreshauptversammlung per Wahl neu besetzt.

Reiner Stave hat den für Veranstaltungen vom Verein vorgehaltenen „Champanhänger“ verwaltet.
Dieses Amt hat er auch niedergelegt. Ab sofort hat sich unser Mitglied Franz Hartmann im
Zusammenwirken mit Rainer Schlüter zur Verwaltung des Champanhängers zur Verfügung
gestellt. Auf der Sitzung des erweiterten Vorstands am 14.11.2017 kann über diese Lösung
beraten werden und eventuell eine andere Lösung gefunden werden.

Die Arbeiten der Kassenwartin werden von Antje Wohlert und Bernd Stahl weitergeführt. Beide
Personen leisten diese Arbeiten im vollen Umfang bereits seit Jahren. Antje Wohlert wird in diesem
Zusammenhang Kontovollmacht erteilt.

Der Vorstand dankt Marion Fritsch und Reiner Stave für ihr bisheriges Wirken im Verein und
bedauert die Amtsniederlegung.

  • Julius Busch

    Ich bin da hinsichtlich der „Erklärung des Hauptvorstandes der FG SH/HH“ ein bisschen irritiert,
    heisst es da nicht unter § 9 unserer Satzung:

    § 9 Vorstand
    3 Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende/r und der/die stellvertretende Vorsitzende/r, jeder ist allein vertretungsberechtigt.
    Im Innenverhältnis ist der/die stellvertretende Vorsitzende nur im Falle einer Verhinderung des/der Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt.

    1. Der Vorstand des Vereins nach § 26 BGB sollte nach dem Rücktritt schnellstens über den Notar die Löschung des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds im Vereinsregister veranlassen.
    Solange dies nicht erfolgt ist, kann das zurückgetretene Vorstandsmitglied für den Verein noch handeln!
    Ist diese Aktion bereits erfolgt?

    2. Wenn nun eines unserer beiden § 26 BGB Vorstandsmitglieder zurückgetreten ist, muss nicht jetzt nach dem Vereinsrecht umgehend eine ausserordentliche Mitgliederversammlung zur Neuwahl eines zweiten § 62 BGB Vorstandsmitgliedes erfolgen?
    Was ist, wenn das übrig gebliebenen § 26 BGB Vorstandsmitglied jetzt aus irgendeinem Grunde ausfällt, dann ist der Verein nach BGB rechtlich „zu nichts mehr in der Lage“!

    3. Eine kommissarische Besetzung der Position des Kassenwarts bis zur nächsten normalen Mitgliederversammlung ist m.E. durch den Vorstand ohne weiteres möglich.
    Es muss aber auf jeden Fall vor Übergabe eine Kassenprüfung durch die gewählten Kassenprüfer vorgenommen und dokumentiert werden.

    Julius Busch, Norderstedt

    Antworten
  • Marion Fritsch und Reiner Stave

    Da hier viele Fragen von Seiten Bernd Stahl unbeantwortet geblieben sind, stehen wir gerne den interessierten Regionalvorständen sowie den Mitgliedern der Fahrergemeinschaft für Rückfragen und zur Aufklärung der Sachlage, die hier in wenigen Worten sehr einseitig dargestellt und abgehandelt werden soll, zur Verfügung. Auch wäre wohl eine außerordentliche Mitgliederversammlung hier angebracht, um Klarheit zu schaffen und den Vorstand der Fahrergemeinschaft wieder ordentlich zu besetzen!
    Der eine oder andere hat sich ja bereits bei uns gemeldet, um sich ein Bild über die hier abgelaufenen Vorgänge zu verschaffen.

    Antworten
    • Inge Hanssen

      Sehr geehrte Mitglieder der Fahrergemeinschaft,
      die Satzung der FG lautet unter § 9.4 Abs 3 “Scheidet ein Mitglied des Vorstands währen seiner Amtszeit aus, ist von der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen.” Das heißt, die Satzung gibt dem 1. Vorsitzenden nicht das Recht Ämter kommissarisch zu vergeben. Deshalb ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung nötig, wenn die Ämter des stellvertretenden Vorsitzenden und des Kassenwarts besetzt werden sollen.
      Das Vereinsrecht sagt: “Wenn der Vorstand nicht ordnungsgemäß besetzt ist, darf er keine Beschlüsse fassen, ausgenommen die Einberufung einer Mitgliederversammlung zur Nachwahl der vakanten Vorstandsämter.”
      Die vorzeitige Beendigung des Amtes als Kassenwart ist nur möglich, wenn eine Kassenprüfung durch die gewählten Kassenprüfer stattfand. – Zur Übergabe gehört eine Kassenprüfung! Hat diese stattgefunden?
      Inge Hanssen

      Antworten
      • Marion Fritsch und Reiner Stave

        Sehr geehrte Inge Hanssen,

        genauso wäre es richtig gewesen, vielen Dank für den Kommentar!

        Es hat selbstverständlich keine Kassenprüfung und Übergabe stattgefunden. In der Fahrergemeinschaft wird von dem Vorsitzenden allein entschieden.

        Wir können uns über das Vorgehen in dieser Angelegenheit gerne austauschen.

        Marion Fritsch

        Antworten

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